Bundesnetzagentur – ein wenig Sicherheit


In der Bundesrepublik Deutschland ist die Bundesnetzagentur dafür zuständig, die Preise für Gas, Strom, Telekommunikation, die Bahnen und die Post zu regulieren. Für den Ausstieg aus der Atomenergie und dem Übergang zu regenerativen Energien spielt die Bundesnetzagentur daher eine große Rolle.

Matthias Kurth ist der Chef dieser Behörde. Er fasst zusammen, wie sich die Stromnachfrage aktuell gestaltet. Ein Stromvergleich zeigt auf, dass der Durchschnittshaushalt nachts während der Sommerzeit rund 35 Gigawatt, im Winter hingegen circa 80 Gigawatt nutzt. Derzeit kann viel Strom über regenerative Energieträger gewonnen werden, Sonne und Wind sind ausreichend vorhanden. Die Gefahr besteht darin, dass ein Teil des Stroms an den falschen Stellen ankommt und er entsprechend nicht genutzt werden kann. Es gibt Tage, an denen so viel Ökostrom produziert wird, wie 28 Atomkraftwerke zusammen herkömmlichen Strom herstellen. Im Winter kann nicht so viel Strom erzeugt werden, da die Wetterlage es nicht zulässt, Strom in großen Mengen zu liefern. Die Sonne sieht man oft tagelang nicht, und bei zusätzlicher Windstille können 80 Gigawatt kaum produziert werden.

Ein Stromvergleich beweist: Der Energiemarkt ist steten Schwankungen unterzogen. Oft verhalten sich Angebot und Nachfrage sowie Vertragsbedingungen und Tarife in kaum nachvollziehbaren Mustern, und Stromvergleiche sind wichtiger als je zuvor. Die Energiewende und der Markteintritt von mehr und mehr Ökostromanbietern werden diesen Effekt noch verstärken. Auch Ökostromkosten ändern sich so gut wie täglich, so dass auch hier ein kostenloser Stromvergleich im Internet unternommen werden sollte. Es ist zu hoffen, dass die Bundesnetzagentur die Stromtarife regulieren und Verbrauchern Sicherheit im Umgang mit Stromversorgern liefern kann.